Das Schicksal des Doms ist von zahlreichen Büchern und Zerstörungen gekennzeichnet, die im Laufe der Jahrhunderte zu eingreifenden Bauveränderungen geführt haben. In den letzten Jahrzehnten ist einer der imposantesten romanischen Bauten Deutschlands gründlich restauriert worden, wobei alles getan wurde, das riesige Bauwerk in seinen ursprünglichen Bauteilen zu erhalten. Der Speyerer Domschatz besaß wertvollste Heiligtümer und Kleinodien, die leider durch Plünderungen und Kriegseinflüsse weitgehend verloren gegangen sind. Nur wenige liturgische Geräte und Paramente zeugen noch von dem ursprünglichen Reichtum. Alle vorhandenen Stücke gelangten in das »Historische Museum der Pfalz«. Auch drei von dem Maler Joh. Bapt. Schraudolph Mitte des 19- Jhs. für den Dom geschaffene riesige Fresken gelangten nach ihrer Abnahme (bei der Restaurierung 1957 ff.)1993 in das Museum.
Die vom Museum mit Unterstützung des Domkapitels herausgegebene Broschüre ist ein klassischer »Führer«, der mit seinen gut lesbaren fundierten Beiträgen über die Geschichte von Dom und Domschatz verläßlich und umfassend aufklärt. Ein sehr gut gestalteter Bildteil ergänzt die Lektüre auf das angenehmste.