Das Herzogsschloss in Zweibrücken

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Art.Nr.: 3884622129
Das Herzogsschloss in Zweibrücken

Das Herzogsschloss in Zweibrücken  

Bildband und Geschichte über das Zweibrücker Barockschloss

Autor: Otmar Freiermuth | Rubrik: Zweibrücken

Dieses Buch befasst sich mit dem Zweibrücker Barockschloss, das Herzog Gustav Samuel Leopold ab 1720 durch den Landmesser und Architekten Jonas Erikson Sundahl errichten ließ. Einleitend werden die Schicksale der Residenz von der Vollendung um 1727/1728 über die erste Zerstörung im Sommer 1793, die Wiederherstellung als »Absteigequartier« für die bayerische Königsfamilie, Maximilianskirche und Pfarrhaus in den Jahren von 1818 bis 1824, den Umbau zum Justizpalast in der Zeit von 1867 bis 1869 und die zweite Zerstörung Anfang 1945 bis zum Abschluß der Instandsetzungsarbeiten Ende 1964 geschildert.

Im Anschluß daran werden Bauzeit, Bauherr und Baumeister vorgestellt. Hierauf wendet sich die Arbeit dem Bauwerk selbst zu. Sie will klären, wie es nach der Fertigstellung außen und innen aussah und wie es sich in die europäische Barockarchitektur einfügt. Zunächst wird der Außenbau analysiert und auf seine bauliche Typologie untersucht. Sodann gilt es festzustellen, ob, und falls ja, wo in der Barockbaukunst Europas Vorstufen zum Zweibrücker Fassadenschema zu finden sind und in welcher Art und Weise die davon ausgehenden Anregungen in Zweibrücken umgesetzt wurden. Hierauf wird das Schloss nach seinen ikonographischen und ikonologischen Aussagen befragt.

Der folgende Abschnitt überprüft, wie sich der in der Bibliothèque municipale in Nancy verwahrte Aufriss zur Hoffassade der Zweibrücker Residenz zur ausgeführten Hoffront verhält. Dabei zeigt sich, daß er, ebenso wie die weiteren in Nancy befindlichen Zweibrücken-Blätter, zu einem Vorentwurf gehört, von dem die tatsächlich errichtete Hoffassade mehrfach abweicht. Nunmehr geht die Abhandlung der Frage nach, welche Raumaufteilung der Vorentwurf in Nancy für das Zweibrücker Schloss vorsieht und inwieweit die daraus ersichtliche »Distribution« im ausgeführten Residenzinneren verwirklicht wurde. Zu diesem Zweck wird das zum Regierungsantritt Herzog Christians III. angefertigte Schloßinventar einer erneuten Überprüfung unterzogen. Außerdem werden drei bisher nicht bekannte Geschossgrundrisse im Hohenlohe-Zentralarchiv in Neuenstein ausgewertet. Den Abschluß bildet eine Würdigung der Residenz vor dem Hintergrund der europäischen Barockarchitektur.
 



Das Herzogsschloss in Zweibrücken  


Gebundene Ausgabe:
204 Seiten
Verlag:
Wernersche Verlagsgesellschaft ; 2005

ISBN-10:
3-88462-212-9
ISBN-13:
978-3-88462-212-4


 

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